Jörg Bachmann
Strategic Key Account Manager Germany
Mindray Medical Germany GmbH

Durchgängige Vernetzung in der Medizintechnik – Möglichkeiten, Nutzen und technische Umsetzung

Der Vortrag zeigt, welche Möglichkeiten eine durchgängige Vernetzung in der Medizintechnik bietet und welchen Mehrwert sie für Patienten, Anwender und die klinische Medizintechnik schaffen kann. Neben den Vorteilen eines integrierten Informationsflusses werden auch mögliche technische Umsetzungswege und Schnittstellenkonzepte praxisnah betrachtet.

Dr. Thomas Bethin
Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt)
Fachanwalt für Medizinrecht
BG Kliniken – Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung gGmbH

Medizinprodukte-Regulierung in der EU und den USA: Ein Vergleich

Der Vortrag vergleicht die Regulierung von Medizinprodukten in der EU und den USA. Dargestellt werden die jeweiligen Ansätze und Instrumente für den Marktzugang. Zudem werden die regulatorischen Handlungsmöglichkeiten der FDA und jene der EU-Institutionen gegenübergestellt. Es wird aufgezeigt, welche Schlussfolgerungen sich daraus für den Umgang der jeweiligen Systeme mit dynamischen Entwicklungen und Innovationen ziehen lassen.

Eduard Cames 
Manager Field Service Operations
Endoscopy & Ultrasound
FUJIFILM Healthcare Deutschland GmbH

Marcus Krüger  
Leiter Geräte- und Medizintechnik  und Beauftragter für Medizinproduktesicherheit
Geschäftsbereich 4
Einkauf, Materialwirtschaft und Logistik
Universitätsklinikum Bonn

Marcel Zöbisch
Leiter Projektgeschäft Deutschland Süd
Endoskopy Systems
FUJIFILM Healthcare Deutschland GmbH

Zukunftsorientierte IoT-Lösungen für die Endoskopie: Innovationen im Geräte-Management und Service

Im Fokus dieses Vortrags stehen zukunftsweisende IoT-Lösungen für die Endoskopie, die das Geräte-Management revolutionieren. Anhand intelligenter Austauschkonzepte und Echtzeit-Serviceoptimierung wird gezeigt, wie durch unterschiedliche Nutzungs- und Abrechnungsmodelle, darunter optional auch Pay-per-Use, Kosten reduziert und die Effizienz gesteigert werden können. Zusätzlich ermöglicht das kontinuierliche Lifemonitoring eine proaktive Instandhaltung, die Ausfallzeiten minimiert und die Betriebssicherheit maximiert.

Topics:

  • Intelligente Austauschkonzepte basierend auf IoT-Technologien
  • Optimierung von Serviceprozessen durch Echtzeitdaten
  • Flexible Pay-per-Use-Konzepte zur Kostenreduzierung
  • Kontinuierliches Lifemonitoring zur Erhöhung der Geräteverfügbarkeit

 

Lukas Dolesch  
gsm Gesellschaft für Sicherheit
in der Medizintechnik GmbH

KI-gestützte Plausibilisierung der Sicherheitstechnischen Kontrolle (STK)

Die Prüfstelle der gsm prüft im Jahresdurchschnitt xx.xxx Medizintechnik-Geräte. Es werden zwei innovative Werkzeuge vorgestellt, die den Alltag der Prüfingenieur/Innen revolutionieren:

  • Eine App, die durch den organisatorischen Alltag führt und begleitet
  • Ein KI-Assistent auf Basis von 4,5 Mio Prüfschritten trainiert wurde, der Qualität, Plausibilität und Vollständigkeit der Prüfungen (STK, MTK) sicherstellt

Thorsten Fink   
Geschäftsführer
tech@spree GmbH 

Jana Metz
Leitung QMS / ISMS
tech@spree-GmbH

CSDC – Der neue Standard zur Vernetzung von Medizingeräten

Mit dem IEEE Standard 11073, Service-oriented Device Connectivity (SDC), etabliert sich schrittweise eine neue Middleware, um Medizingeräte miteinander zu vernetzen. Der aktuell stärkste fachliche Treiber ist ein konsolidiertes Alarmmanagement, mit dem insbesondere auf Intensivstationen der Lärmpegel, die Genauigkeit von Alarmen und damit die Qualität der Behandlung erhöht werden kann (Silent ICU).

In diesem Vortrag stellen wir die Konzepte und technischen Grundlagen von SDC knapp vor und motivieren damit die aktuell wichtigsten Einsatzszenarien, insb. die Silent-ICU. Wir stellen aber auch die aktuellen Knackpunkte und den Stand ihrer Lösungen vor:

Die Zertifizierung von SDC-Implementierungen ist noch nicht vollständig standardisiert, Interoperabilitätstests zwischen Herstellern stecken in Teilen noch in den Kinderschuhen, und die Integration in bestehende Krankenhaus-IT-Infrastrukturen wirft praktische Fragen zu Netzwerksegmentierung und Gerätezulassung auf. Wir stellen vor, welche Lösungsansätze – etwa durch die Arbeit von Standardisierungsgremien wie dem OR.NET e.V. – bereits greifen und wo die Community noch Handlungsbedarf sieht.

Der Vortrag richtet sich an Entwicklerinnen und Entwickler von Medizinprodukten, klinische IT-Verantwortliche sowie Qualitäts- und Regulierungsexpertinnen, die einen fundierten Einstieg in SDC und seine praktische Relevanz suchen.

Lars Forchheim   
Ressortleiter IT 
Städtisches Klinikum Dresden

Beate Harascka   
Teamleitung Medical IT-Risikomanagement |
IEC 80001-1
Bundesverband der Krankenhaus IT-Leiterinnen/Leiter KH-IT Dräger TGM GmbH

Plattformlösungen für das Krankenhaus: MT und IT gemeinsam denken

Die zunehmende Vernetzung medizinischer Geräte und die wachsende Abhängigkeit klinischer Prozesse von IT-Systemen stellen Krankenhäuser vor neue Herausforderungen. Medizintechnik und Informationstechnik sind heute eng miteinander verflochten — zugleich unterscheiden sich ihre Anforderungen, Verantwortlichkeiten und Arbeitsweisen häufig. Genau an dieser Schnittstelle setzen Plattformlösungen an: Sie schaffen Transparenz über vernetzte Medizingeräte, unterstützen bei der strukturierten Verwaltung von Assets und können dazu beitragen, Sicherheits-, Betriebs- und Wartungsprozesse effizienter zu gestalten.

Unser Vortrag beleuchtet, welchen praktischen Nutzen solche Plattformen im Krankenhausumfeld stiften können — etwa bei der Inventarisierung, Überwachung, Risikobewertung, Schwachstellenanalyse oder im Zusammenspiel von Medizintechnik, Informationstechnik und Informationssicherheit. Im Mittelpunkt steht dabei nicht eine einzelne Lösung, sondern die Frage, wofür solche Plattformen eingesetzt werden können und weshalb sie helfen, Silos zwischen Medizintechnik und Informationstechnik zu überwinden. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein gemeinsamer Blick auf vernetzte Medizintechnik zu mehr Transparenz, besserer Zusammenarbeit und letztlich zu einem sicheren und stabilen Betrieb klinischer Systeme beitragen kann.

Sarah Heinze
Unternehmensberaterin
Dr. Schauer Steuerberater-Rechtsanwälte PartG mbB

Auswirkungen aktueller Reformen auf die Medizintechnik im Krankenhaus

Die gegenwärtigen Reformen im Gesundheitswesen – darunter KHVVG, KHAG, KHZG sowie zahlreiche gesetzliche Anpassungen in den weiteren Sektoren der Gesundheitsversorgung – werden die Rahmenbedingungen für Krankenhäuser in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Ein zentrales Element ist das erwartete Ambulantisierungspotenzial von bis zu 60 %, das zu einer signifikanten Verschiebung der Patientenstrukturen führt: höhere Fallschwere im stationären Bereich, längere Behandlungsdauern und parallel ein deutlicher Anstieg ambulanter Leistungsformen.

Für die Medizintechnik im Krankenhaus ergeben sich daraus weitreichende Konsequenzen. Krankenhäuser werden neue ambulante Behandlungspfade integrativ abbilden müssen, um wirtschaftlich stabil zu bleiben und Versorgungsvolumen nicht zu verlieren. Dies erfordert eine Anpassung sowohl der medizintechnischen Geräteausstattung als auch der technischen Infrastruktur:

Der Vortrag zeigt auf, welche konkreten Herausforderungen und Chancen sich daraus für Medizintechniker und Ingenieure ergeben – und wie technische Bereiche aktiv zur erfolgreichen Transformation des Krankenhauses beitragen können.

Knud Henke
Marketing Manager Services
Dräger Medical Deutschland GmbH

Herstellerübergreifende Interoperabilität mit IEEE 11073 SDC

Der Vortrag beleuchtet den Standard IEEE 11073 SDC, der erstmals eine strukturierte, herstellerübergreifende Vernetzung medizinischer Geräte im klinischen Arbeitsalltag sowie den bidirektionalen Datenaustausch mit Krankenhausinformationssystemen ermöglicht.

Im Fokus stehen die drei Kernprinzipien standardisierte Kommunikation, sichere Konnektivität und dynamische Vernetzung – sowie deren Potenzial, klinische Abläufe zu verschlanken, Behandlungsentscheidungen zu verbessern und Personal zu entlasten.

Peter Hoffmann
Business Development Manager
B. Braun Deutschland GmbH & Co. KG

Moderne Software-Architektur und Interoperabilität als Voraussetzung einer leistungsfähigen OP-Versorgung

Mit seiner modularen und webbasierten Middleware-Lösung IT4process setzt B.BRAUN den Standard zur Steuerung einer immer anspruchsvoller werdenden OP-Versorgung mit Sterilgut, Verbrauchsmaterial und Implantaten. Nach der Markteinführung sind seit einiger Zeit die ersten Installationen mit bedarfsgesteuerter Aufbereitung und Fallwagenmanagement produktiv und können besichtigt werden.

Wesentlicher Erfolgsfaktor in allen Projekten ist die erfolgreiche IT-Integration in die bestehende Systemlandschaft mit Krankenhausinformationssystem (KIS) und Materialwirtschaft (MaWi). Der Beitrag für interessierte Anwender und Entscheider gibt einen Überblick zum aktuellen Stand und lädt ein zur Diskussion über zentrale Kundenanforderungen und Mehrwerte.

Tino Jacob
Strategischer Projektmanager Betriebsorganisation MedT und Digitalisierung
Sana Klinik Service

Infrastruktur oder strategisches Vermögen - Wie Medizintechnikmanagement weitergedacht werden sollte?

Medizintechnikmanagement steht vor der Aufgabe, historisch gewachsene Geräteparks wirtschaftlich, technisch und strategisch sicher zu betreiben und weiterzuentwickeln. Der Vortrag zeigt, wie Bestands-, Nutzungs- und Lebenszyklusdaten mit klinischen Leistungsanforderungen und Betriebsorganisation verknüpft werden können, um Reinvestitionen gezielter zu priorisieren und belastbare Gerätekonzepte abzuleiten.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie wird aus Geräteverwaltung ein strategisch gesteuertes Assetmanagement?

Christian Kesselring
Projektleiter Medizintechnikplanung
E&E Unternehmensberatung und EDV GmbH

BIM im Krankenhausbau: Von Planung bis Betrieb

Krankenhäuser kämpfen mit Kostenüberschreitungen und Koordinationschaos in komplexen Bauprojekten. Building Information Modeling (BIM) revolutioniert die Krankenhausplanung – mit bis zu 10% Kosteneinsparungen über den gesamten Lebenszyklus. Diese Übersicht soll zeigen, wie konkret mit BIM und BCMD-Tools von der Entwurfsplanung bis ins Facility Management wirtschaftlichen Mehrwert geschaffen werden kann.

Doch wie funktioniert BIM konkret für Fachplaner?

  • Der Planungsaufwand in der Entwurfsphase (HOAI 2&3) steigt um etwa 45%
  • 7–10% der Gesamtprojektkosten über den gesamten Lebenszyklus können eingespart werden
  • BCMD-Tools verwalten BIM-Objekte effizient (spart 40–80 Stunden/Jahr bei der Objektsuche)
  • LOG/LOI: Detaillierungsgrad richtig dimensionieren FM-Integration in der Planung ermöglicht intelligente Wartung (bis zu 20 % Kostenersparnis in der Betriebsphase)
  • Systematische Implementierungsstrategie ist Voraussetzung

Ramon Korth
Geschäftsführer
blu-print consulting GmbH

Fördermittel, Vergaberecht und Zeitdruck – das unmögliche Dreieck?

Der Vortrag beleuchtet Strategien zur Beschaffung von Bauleistungen im Umfeld medizintechnischer Ausschreibungen und stellt die klassische, getrennte Vergabe von Planungs- und Bauleistungen der Integration baulicher Leistungen als Nebenleistungen im Rahmen der Medizintechnik-Beschaffung gegenüber. Diskutiert werden Auswirkungen unterschiedlicher Vorgehensweisen auf Vergabekonformität, Fördermittelrecht, Leistungsbeschreibungen (funktional bis detailliert) sowie auf zeitliche Abläufe, Risikoverteilung und monetäre Effekte. Anhand typischer Konstellationen wird aufgezeigt, wie sich Beschleunigungsziele mit rechtlicher Sicherheit und Förderfähigkeit in Einklang bringen lassen — und wo strategische Entscheidungen frühzeitig gestellt werden müssen, um spätere Konflikte, Mehrkosten oder Prüfungsrisiken zu vermeiden.

Steven Lein: Quick Wins in der Medizintechnik: Kleine Hebel, spürbar nachhaltige Wirkung

Die Instandhaltung und Verwaltung medizintechnischer Geräte ist ein wesentlicher Baustein für einen sicheren, zuverlässigen und wirtschaftlichen Krankenhausbetrieb. Gleichzeitig steht die Medizintechnik vor der Herausforderung, ihr Kerngeschäft – die Unterstützung bei der Erfüllung stetig komplexer werdender Betreiberpflichten – mit wachsenden administrativen Anforderungen sowie begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen in Einklang zu bringen.

Im Arbeitsalltag und operativen Tagesgeschäft fehlt dabei häufig die Zeit, etablierte Abläufe kritisch zu hinterfragen und Optimierungspotenziale systematisch zu erschließen.
Doch nicht jede Verbesserung erfordert eine umfassende Reorganisation oder hohe Investitionen. Oft können bereits gezielte Veränderungen an den richtigen Stellen eine spürbare Wirkung herbeiführen.

Der Vortrag zeigt auf, welche Optimierungsmöglichkeiten in der Instandhaltung und im Management des Geräteparks bestehen und wie diese mit überschaubarem Aufwand kurz- bis mittelfristig erschlossen sowie für eine nachhaltige Weiterentwicklung genutzt werden können.

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche organisatorischen, wirtschaftlichen und digitalen Stellschrauben dazu beitragen, bestehende Strukturen und Prozesse transparenter zu gestalten, technische Fachkräfte gezielter einzusetzen und vorhandene Ressourcen effizienter zu nutzen. Ebenso wird betrachtet, welche Rahmenbedingungen erforderlich sind, damit aus einzelnen Verbesserungsmaßnahmen dauerhaft wirksame Strukturen entstehen.


Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Impulse zur kritischen Reflexion der eigenen Organisation und erfahren, wie die Medizintechnik über das operative Tagesgeschäft hinaus einen wichtigen Beitrag zu Wirtschaftlichkeit, Betriebs- und Rechtssicherheit sowie Zukunftsfähigkeit des Krankenhauses leisten kann.

Vassilios Marantidis
Vertriebsleitung Software Deutschland
ASANUS Medizintechnik GmbH

RFID in der AEMP – Transparenz, Sicherheit und Effizienz im Instrumentenkreislauf
Gamechanger oder teures Etikett?

Der Vortrag zeigt, wie RFID-Lösungen den Sterilgutkreislauf in AEMP und OP transparenter und effizienter gestalten.

Im Fokus stehen Instrumente, Siebe, Container und Transportwagen, Bulk Reading sowie die Nachverfolgung in Lager und Logistik. So entstehen mehr Prozesssicherheit, Transparenz und Daten für eine bessere Steuerung.

Nikola Osmanovic
Produktspezialist MR
Philips GmbH, Market DACH

Heliumarme MRT-Systeme und Nachhaltigkeit

Mit der BlueSeal-Technologie hat Philips das erste serienreife heliumfreie MRT-System entwickelt. Durch ein vollständig versiegeltes Magnetsystem werden nur wenige Liter Helium benötigt, wodurch auf aufwendige Heliuminfrastruktur und die Abhängigkeit von Helium-Nachfüllungen verzichtet werden kann. Dies erhöht die Versorgungssicherheit, vereinfacht Installation und Betrieb und bietet Krankenhäusern mehr Flexibilität bei der Standortplanung. Gleichzeitig profitieren Anwender von einer nachhaltigen Lösung mit hoher Systemverfügbarkeit und den bewährten klinischen Leistungsmerkmalen moderner Philips MRT-Systeme.

Peter Michael Probst
Partner, Fachanwalt für Vergabe- und Verwaltungsrecht
Lexton Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB

Vergaberecht – Zeit für eine Bestandsaufnahme 2026!

Die Vergaberechtsreform ist am 01.07.2026 in Kraft getreten. Weitere Reformen sind beabsichtigt und teilweise bereits auf den Weg gebracht. Wo stehen wir? Was ändert sich? Und welche Auswirkungen sind für die Praxis von besonderer Bedeutung? Darüber hinaus wird es einen kurzen Ausblick auf 2 bis 4 aktuelle Entscheidungen aus der Spruchpraxis geben, welche im Bereich der Beschaffung von Medizintechnik von Interesse sein sollten.

Nicole Reichhardt-Amann
Stellv. Leiterin Medizintechnik
Verbund Universitätsklinika Heidelberg & Mannheim

Klinik trifft Fachplanung – was braucht gute Zusammenarbeit in der Praxis?

Medizintechnik-Projekte gelingen nur dann reibungslos, wenn Klinik und externe Fachplanung eng zusammenarbeiten. Wie entsteht diese Zusammenarbeit, welche Erwartungen bestehen auf beiden Seiten – und was passiert, wenn aus dem Projekt der reguläre Klinikbetrieb wird?
Wir beleuchten den gemeinsamen Weg: von typischen Anlässen für eine externe Beauftragung über die Klärung von Rollen und Kommunikationsstrukturen bis zur Übergabe – mit praxisnahen Einblicken und typischen Stolpersteinen.

Frank Roth
Principal I Geschäftsbereichsleiter
CBR Consult& Invest GmbH

Recycling von Medizinprodukten – der Weiße Punkt als Startpunkt für eine ressourcenschonendere und emissionsärmere Zukunft

Einwegmedizinprodukte verursachen in Kliniken erhebliche Mengen an Abfall und Ressourcenverbrauch. Die Initiative „Weißer Punkt“ der ZUKE Green Community setzt hier an und schafft neue Wege für ein systematisches Recycling. Der Vortrag zeigt auf, welche konkreten Möglichkeiten dadurch für Kliniken entstehen – und warum Medizintechniker dabei eine Schlüsselrolle einnehmen: Sie kennen Produkte, Materialien und Prozesse und können Recycling aktiv mitgestalten. Ziel: mehr Ressourcenschonung und weniger CO₂-Emissionen im Klinikalltag.

Christiane Schanz
Business Development Manager AM&D
Philips GmbH Market DACH

Ambulantisierung in der kardiologischen Diagnostik: Vernetzte EKG-Workflows zwischen ambulanter und stationärer Versorgung

Die zunehmende Ambulantisierung verändert die kardiologische Diagnostik grundlegend. Diagnostische Leistungen wie das 12-Kanal-EKG werden immer häufiger außerhalb des Krankenhauses erbracht – in Primärversorgung, Ambulanzen, MVZs oder regionalen Versorgungseinrichtungen. Gleichzeitig steigt der Bedarf, spezialisierte kardiologische Expertise zentral verfügbar zu machen und diagnostische Informationen sektorenübergreifend nutzbar zu machen.
Am Beispiel von Philips IntelliSpace ECG wird gezeigt, wie ein webbasiertes EKG-Managementsystem ambulante und stationäre

Christian Sulzberger
Sana Medizintechnisches Servicezentrum GmbH

Thomas Merz
Samedis.care GmbH

Vernetzte Medizintechnik sicher betreiben – Von der Betreiberverantwortung zum standardisierten Produktdatenaustausch

Vernetzte Medizinprodukte werden komplexer, Anforderungen steigen, Verantwortung wächst. Wie behalten Medizintechnik, IT und Management die Übersicht? Christian Sulzberger zeigt, wie Einrichtungen mit klaren Strukturen, Werkzeugen und Kompetenzaufbau den sicheren Betrieb gestalten. Thomas Merz gibt Einblick, wie Asset Administration Shell und Digital Product Passport aus der Industrie 4.0 den standardisierten Datenaustausch zwischen Herstellern und Betreibern grundlegend verbessern können.

Zeynep Timur
Bereichsleitung Beratung Betriebsorganisation
MT/AEMP/Digitalisierung
Sana Klinik Service

Zukunft ist kein Zufall - Digitale klinische Prozesse planen als Fundament moderner Versorgung

Der Vortrag geht darauf ein, warum digitale klinische Prozesse nicht als reines IT-Projekt verstanden werden dürfen, sondern als strategische Aufgabe für moderne Versorgung. Im Fokus stehen Prozessverständnis, Infrastrukturplanung und interdisziplinäre Zusammenarbeit als Grundlage für das digitale Krankenhaus. Ziel ist eine planbare, sichere Digitalisierung, die nicht im Serverraum beginnt, sondern mit der Entscheidung, klinische Abläufe konsequent digital zu denken.